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Auf Herz und Nieren – Die Black Mamba beim TÜV

Auf Herz und Nieren – Die Black Mamba beim TÜV

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Die Black Mamba lauert im Herzen von Afrika. Sie ist schnell. Sehr schnell. Und Biss hat sie, die Königin der Schlangen. Das weiß auch Rainer Reichelt, speziell geschulter Sachverständiger vom TÜV Rheinland. „Kaum eine Achterbahn fährt so nah an Felsen und Abgründen vorbei wie die Black Mamba. Das ist natürlich ein ganz besonderer Kick für die Gäste – und macht die Arbeit hier besonders interessant.“ Rainer Reichelt führt zusammen mit unseren Mitarbeitern gewissenhaft wichtige Tests durch, bevor die Black Mamba kopfüber mit euch durch unser neu gestaltetes Africa zischt – vorbei an den sandigen, harten Felsen, die hier entstanden sind. Rückhaltesystem, Sicherheitsbremse und Lichtraumprofil: Bei der Black Mamba muss einfach alles stimmen. Dafür sorgen wir bei unserer umfassenden Jahresrevision. Einmal im Jahr bauen unsere Fachleute die Black Mamba komplett auseinander, prüfen jedes einzelne Bauteil und setzen die Achterbahn dann gewissenhaft wieder zusammen. Wir testen die Black Mamba auf Herz und Nieren. Und vor der Wiederinbetriebnahme kommen dann die Experten vom TÜV ins Phantasialand – für den externen Blick auf die faszinierende Technik.

Klack. Klack. Klack. Die LED-Lampe leuchtet. Der Schulterbügel ist verschlossen. Mindestens drei Zähne müssen einrasten, wenn ein Gast in der Black Mamba Platz nimmt. Nur dann gibt das System die Fahrt frei – denn nur dann ist sichergestellt, dass der Bügel hundertprozentigen Halt bietet. Rainer Reichelt überprüft das bei jedem einzelnen Sitz. Und ist zufrieden. Aber bevor die erste Testfahrt starten kann, muss er noch raus aus dem Bahnhof. Dort, in der Strecke, wartet das sogenannte Lichtraumprofil auf ihn.

Ein großes Eisengestänge hängt an den Schienen der Black Mamba. Diese Schablone imitiert nicht nur die Größe des Zuges, sondern auch den Sicherheitsabstand. Der gewährleistet, dass ihr die rasante Fahrt durch Africa völlig ohne Gefahr genießen könnt. „Die Schablone berührt nirgendwo den Boden und hat ausreichenden Abstand zu Pflanzen und Felsen. Das wird überall kontrolliert, auf der ganzen Strecke. In der Saison übernehmen das die Mitarbeiter des Phantasialand – jeden Tag! Die Pflanzen zum Beispiel wachsen ja auch im Laufe des Jahres.“ Und nicht einmal das kleinste Blatt darf in das Lichtraumprofil hereinragen – damit die Black Mamba gefahrlos ihre volle Kraft entfalten kann. Besonderes Augenmerk liegt dieses Mal auf dem naturidentischen Gebirge, das in unserem Africa entstanden ist. Schon während die Felsenbauer von Universal Rocks die Felsen in Africa umgestaltet haben, war völlig klar: Das Lichtraumprofil ist unantastbar. Kein Krümel Zement darf überstehen. Gleichzeitig soll die Black Mamba aber so nah wie möglich an den wettergegerbten Felsen vorbeirasen – für die Near-Miss-Effekte, die die Fahrt mit unserem Inverted Coaster so abenteuerlich machen. 

Die Black Mamba rauscht um die letzte Kurve, legt sich mit vollem Tempo etwas auf die Seite. Und plötzlich…steht der leere Zug still. „Einwandfrei“, freut sich Rainer Reichelt. Auch die Notbremsung kurz vor dem Bahnhof funktioniert problemlos. „Die Sicherheitsbremse verhindert, dass die Züge kollidieren, sollte aus irgendeinem Grund der andere Zug hier im Bahnhof stehen“, erklärt der Sachverständige, greift in seinen Koffer und klebt die TÜV-Plakette auf.

Wenn afrikanische Trommeln erklingen, sich die Bügel langsam schließen und eure Füße den Bodenkontakt verlieren, ist sie auf dem Höhepunkt: Die pure Vorfreude auf eine rasante Fahrt mit der Black Mamba. Durch enge Kurven und kopfüber rauscht ihr durch unser Africa – und könnt den Inverted Coaster in Deutschlands bestem Freizeitpark dabei noch einmal neu entdecken. Erlebt den Adrenalinkick, wenn ihr den neu gestalteten Felsen des authentisch afrikanischen Gebirges ganz nah kommt. Schlängelt euch ganz knapp an einem kleinen, liebevoll dekorierten Dorf vorbei. Hier könnt ihr beweisen, dass ihr euch von der Black Mamba nicht einschüchtern lasst – obwohl der Affenfelsen euch die Zähne zeigt!

 

Rebecca Kranz Liebt die Mäusejagd bei „Maus au Chocolat“ und hatte nach der ersten Fahrt mit TARON butterweiche Knie. Ist kein Gourmet, hat aber viel übrig für leckeres Essen. Trinkt so gut wie nie Kaffee. Fährt lieber an den Strand als in den Skiurlaub. Kommt ins Phantasialand seit sie klein ist – und ist jetzt Teil des Teams.

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