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Hüttenbau nach Maß in Africa

Hüttenbau nach Maß in Africa

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Ein kleines afrikanisches Dorf hoch oben auf sonnengebleichten Felsvorsprüngen. Vom bunten Treiben am Fuße des Berges dringen mitreißende Trommelrhythmen und fröhliche Gespräche empor. Auf dem Gipfel dagegen herrscht Gelassenheit – bis die Black Mamba urplötzlich ganz nah an den reetgedeckten Rundbauten vorbeizischt. So nah, dass beinahe ein Blick auf die Bewohner darin möglich scheint. 

Das, was in unserem Themenbereich Africa entstanden ist, könnte durchaus das Zuhause eines traditionellen afrikanischen Stammes sein. Detailreich gearbeitete Rundhütten haben ihren Platz auf der neu gestalteten Felslandschaft gefunden. Kleine Fenster, scheinbar durch Hitze und Feuchtigkeit entstandene Risse in der Fassade und kunstvolle Verzierungen an den Wänden machen es leicht, sich vorzustellen, dass hier oben tatsächlich jemand lebt.

Mit welchem Aufwand und welcher Finesse die Felsenbau-Experten von Universal Rocks aus den Felsen in unserem Themenbereich „Deep in Africa“ ein wettergegerbtes, von Sand und Sonne geprägtes Gebirge gestalten, haben wir euch ja schon verraten. Und um die Faszination und die Geschichte des afrikanischen Kontinents noch spürbarer zu machen, haben wir mit den extra angefertigten Reetdach-Hütten im wahrsten Sinne des Wortes noch einen draufgesetzt. Und uns dabei an traditionell afrikanischer Bauweise orientiert. Denn im ursprünglichen Afrika findet man sie oft, diese praktischen schilfgedeckten Rundbauten. Sie sind für das Klima dort wie gemacht. Die speziellen Dächer helfen dabei, die Hitze abzuhalten – drinnen ist es deshalb immer angenehm kühl.

Auch in unserem Africa tragen robuste Konstruktionen aus Stämmen wetterbeständiges getrocknetes Schilf. Und für den fachmännischen Umgang mit diesem ungewöhnlichen Baustoff haben wir auf Zimmerermeister Marcus Jütten gesetzt. Die Herausforderung für ihn fing schon bei der Beschaffung des besonderen Materials an. In Norddeutschland wird zwar auch heute noch viel mit Reet gearbeitet, aber die Nachfrage ist so hoch, dass die deutschen Reetbauern sie nicht befriedigen können. Selbst auf Sylt werden viele Dächer mit getrocknetem Schilf aus fernen Ländern gedeckt. Und auch das Reet für unsere afrikanischen Hütten hat schließlich den weiten Weg aus Fernost über Kiel bis ins Phantasialand gefunden.

Nach unseren Designvorlagen hat Marcus Jütten in seiner Zimmerei in der Eifel Reetdächer geschaffen, die perfekt zu den Rundbauten auf den neu gestalteten Felsen passen – wobei auch der Meister in Holzverarbeitung sich erst an das spezielle Material herantasten musste. Schließlich dürfen die trockenen Halme nicht brechen und müssen am Ende eine geschlossene „Decke“ auf dem Dachstuhl aus Rundhölzern bilden. Für den letzten Schliff sorgt Marcus Jütten dann bei uns vor Ort. Er bindet Seile um die Reetdächer und spitzt die letzten Stämme an. Seitlich in das Reet getrieben sehen sie aus, als hätten tatsächlich afrikanische Stämme Hand angelegt, um ihre Hütten noch stabiler und beständiger zu machen.

Dann ist Maßarbeit gefragt. Die Dächer müssen schließlich noch an ihren angestammten Platz, hoch oben auf der wettergegerbten Felslandschaft. Ein großer Kran wuchtet die extra angefertigten Unikate in die Höhe, wo helfende Hände sie empfangen. Marcus Jütten stutzt das Reet noch hier und da, bis es passgenau auf den runden Bauten sitzt. Nach den letzten Korrekturen scheint es, als seien unsere afrikanischen Hütten seit Jahrzehnten verwurzelt mit dem verwitterten Gestein auf dem sie stehen.

Das kleine Dorf auf dem Gipfel des beeindruckenden Gebirges in unserem Africa ist schon von Weitem zu sehen. Und je näher ihr kommt, desto mehr Details kristallisieren sich heraus. Wie die original afrikanischen Masken, die schon unser Themenhotel Matamba mit seinem exotischen Garten so authentisch machen. Oder der Zaun auf einem Felsvorsprung, der die Bewohner des Höhendorfs offenbar vor dem Abstürzen bewahren soll. Eine eigene Welt ist dort oben entstanden, untrennbar verbunden mit den großen und kleinen Veränderungen in Africa, die ihr bei eurem nächsten Besuch in Deutschlands bestem Freizeitpark erleben könnt.

 

Rebecca Kranz Liebt die Mäusejagd bei „Maus au Chocolat“ und hatte nach der ersten Fahrt mit TARON butterweiche Knie. Ist kein Gourmet, hat aber viel übrig für leckeres Essen. Trinkt so gut wie nie Kaffee. Fährt lieber an den Strand als in den Skiurlaub. Kommt ins Phantasialand seit sie klein ist – und ist jetzt Teil des Teams.

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