Home Park Hinter den Kulissen Wenn Kunst auf Felsen trifft
Wenn Kunst auf Felsen trifft

Wenn Kunst auf Felsen trifft

0
2

In unserem Africa entsteht eine komplett neu gestaltete Gebirgslandschaft. Wir haben euch schon verraten, wie viel Erfahrung, wie viele Schichten Zement und wie viel künstlerisches Knowhow nötig sind, um den bestehenden Felsen einen natürlicheren Look zu geben – bis sie so beeindruckend und echt aussehen wie auf dem afrikanischen Kontinent: Trocken, hart und sandig! Und für diesen wettergegerbten Anstrich ist neben der Bildhauerei eine weitere besondere Fertigkeit gefragt: Die des Natursteinmalens. „Ich gestalte die Felsen charakteristischer und hauche ihnen noch mehr Leben ein“, sagt Malerin Diana Crispim. Sie gehört zu den Felsenbau-Experten von Universal Rocks und hat ihre Karriere im Phantasialand begonnen – mit dem imposanten Gebirge aus Basalt in Klugheim. Und jetzt hangelt sie sich mit Pinsel und Farbpumpe an den Felsen in unserem Themenbereich Africa entlang. Hier musste sie sich wieder auf eine neue Welt einlassen. „In Africa ist alles etwas relaxter und langsamer. Und auch die Felsen sind ganz anders. Sie müssen vor allem trocken aussehen und sie sind auch nicht so dunkel und schwer, sondern haben eine gewisse Leichtigkeit.“
Die Bildhauer von Universal Rocks haben den Felsen in Africa schon einen komplett neuen Charakter gegeben – schroffer, authentischer und ausdrucksvoller als zuvor. Und diese Arbeit noch deutlicher hervorzuheben ist die Aufgabe von Diana Crispim. „Die Felsen sehen schon sehr natürlich aus. Aber wenn sie gerade erst ihre neue Struktur bekommen haben, brauchen sie noch einen zusätzlichen Effekt, um richtig echt auszusehen.“ Und da kommt Farbe ins Spiel. Für das typisch afrikanisch wirkende Gestein nutzt Diana verschiedene Grundtöne – die sie manchmal mit gelb mischt, für noch mehr Patina. Schritt für Schritt arbeitet sie sich am Gebirge entlang und gibt den Felsen langsam ihr Gesicht, in luftiger Höhe genauso wie unten am Boden. Und das mit echter Ausdauer. Meistens braucht sie nämlich mehrere Schichten Farbe, bis sie wirklich zufrieden ist – bis zu 20 sind es an einigen Stellen. Und erst, wenn die Grundfarbe stimmt, ist Zeit für die Details.
„Die Felsen hier in Africa müssen so aussehen, als hätte die Sonne sie schon ausgebleicht. Die Spitzen und Kanten an der Oberfläche werden deshalb hell. So lasse ich gewissermaßen das Licht des Felsens durchscheinen und man sieht, dass es ein wirklich massiver Felsen ist. An anderen Stellen wiederum muss der Stein abgenutzt aussehen, so als hätte es einen Felsrutsch gegeben oder als würde sich der Regen immer an dieser Stelle sammeln.“ Um das neue Gebirge so natürlich wie möglich gestalten zu können, hat Diana viel recherchiert – und schafft auf dieser Basis in unserem Africa ein Kunstwerk, das es mit echten Felsen auf dem afrikanischen Kontinent aufnehmen kann.
„Es ist ein Prozess. Manchmal denke ich, ich bin an dieser Stelle fertig. Dann sehe ich einen Tag später noch einmal hin und setze doch noch neue Akzente,“ sagt Diana. Wenn die Malerin dann fertig ist, ragt in Africa ein naturidentisches Gestein mit Falten, Vorsprüngen und Rissen empor. Unterschiedliche Farbtöne lassen verschiedene Segmente und Schichten hervortreten. Fast wie die Jahresringe eines Baumes verraten sie das scheinbare Alter der Gebirgskette und lassen die Geschichte des afrikanischen Kontinents erahnen. Diese Landschaft macht Afrika in Deutschlands bestem Freizeitpark noch spürbarer und echter. Jede handgemachte Kerbe und jeder durchdacht gesetzte Pinselstrich sorgt für einen phantastischen Gesamteindruck – selbst dort, wo ihr innerhalb von Sekunden mit der Black Mamba vorbeirauscht, haben die Felsenbauer von Universal Rocks auf jedes Detail geachtet. Und wenn ihr dann kopfüber auf unser Africa blickt, entdeckt ihr vielleicht auch etwas Neues oben auf den Gipfeln…aber das ist eine andere Geschichte, die wir euch hier demnächst erzählen werden.

(Deutsche Übersetzung im Untertitel- Aktivierbar in der Menüleiste unten, viertes Symbol von rechts)

Comment(2)

  1. Hallo liebes Phantasialandteam,
    es ist wirklich großartig mit welcher Detailverliebtheit ihr euren Park gestaltet. Meine Frau und ich sind große Freizeitparkfans und haben in den letzten zwei Jahren alle großen Parks in Deutschland besucht aber wir sind uns einig, dass das Phantasialand mit Abstand der beste Freizeitpark ist gerade wegen der perfekten Thematisierung. Es macht einfach Spaß euren Park zu erkunden und durch die liebevoll gestalteten Themenbereiche zu flanieren und die Atmosphäre aufzusaugen. Die Black Mamba ist für mich das eines der Highlights, weil für den Beobachter kaum zu erkennen ist wo der Zug als nächstes auftaucht. Macht bitte unbedingt genau so weiter.
    Achja, da auch die Musik zur Atmosphäre beiträgt ist die Musik von Chiapas übrigens ein Dauerbrenner bei uns 😁

    1. Toll, dass ihr so viel Freude an unserer Thematisierung habt!
      Kleiner Tipp: Hinter dem Mystery Castle gibt es einen wunderschön angelegten Garten. Genau der richtige Ort für eine kleine Pause mit besonderer Atmosphäre. Viel Spaß beim Erkunden – und natürlich mit dem Ohrwurm von Chiapas – DIE Wasserbahn!😊

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*